Unwetter richtet beträchtliche Schäden an
Montag, 26. Juli 2010 09:07
Am 12. Juli richteten heftige Unwetter in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen erhebliche Schäden an. Auch in Brüggen waren deutliche Spuren der „Naturgewalten“ sichtbar.
Nachdem Sturm und Regen sich gelegt hatte, gingen unentwegt Schadensmeldungen bei Gemeinde und Hilfsdiensten ein.
Im ganzen Gemeindegebiet waren Schäden zu verzeichnen. Schwerpunkte wie Hochstraße, Burgwall und Borner See mussten teilweise gesperrt werden. Gefährliche Situationen entstanden hier durch entwurzelte und gebrochene Bäume sowie etliche verkehrsgefährdende Astabbrüche.
Gemeindebauhof und Feuerwehr waren mit allen verfügbaren Leuten im Einsatz. Die Beseitigung der Schäden erfolgte in enger Absprache und Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Erste Maßnahmen beschränkten sich darauf, die Straßen freizuräumenbeziehungsweise wieder befahrbar zu machen und Gefahrenstellen abzusichern. Bäume wurden zunächst zerlegt und seitlich am Straßenrand gelagert. „Diese Arbeiten in der vorgeschriebenen Schnittschutzausrüstung bei Temperaturen jenseits der 30 Grad zu bewältigen, verlangt den Leuten einiges ab“, weiß der stellvertredene Bauhofleiter Richard Körstgens zu berichten. Zum Einsatz kamen Spezialfahrzeuge wie die Drehleiter der Feuerwehr, Hubsteiger und Radlader des Bauhofes.
Nach Einschätzung von Richard Körstgens waren in Bracht deutlich weniger Schäden zu verzeichnen. Dennoch werden die Aufräumarbeiten insgesamt zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen. Alle anderen „normalen“ Arbeiten musste der Bauhof daher zunächst zurückstellen. Das angefallene Holz wird für die geplante Hackschnitzelheizanlage, für die mit ersten Arbeiten bereits begonnen wurde, zur Vortrocknung gelagert.
Für den 14. Juli hatten die Wetterfrösche ein Unwetter ähnlicher Dimension vorausgesagt. Tatsächlich ging zum Glück alles glimpflicher und ohne größere Schäden ab.



