Die Rathäuser Brüggen und Bracht

Bürgermeister Gerhard Gottwald wurde 60

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Bürgermeister Gerhard Gottwald wurde am 4. August 60 Jahre alt.

Gottwald leitet seit 20 Jahren die Brüggener Gemeindeverwaltung und ist damit momentan „dienstältester“ Verwaltungschef im Kreis Viersen. Ansprachen und persönliche Geschenke sind ausdrücklich nicht erwünscht.

 Über eine Spende für die Burundi-Hilfe zum Bau des Waisenhauses von Pfarrer Marius würde sich der Jubilar freuen. Sonderkonten gibt es bei der Sparkasse Krefeld mit der Kontonummer 1864289, Bankleitzahl 320 500 00 und bei der Volksbank Brüggen-Nettetal mit der Kontonummer 1225476019, Bankleitzhal 310 621 54.

Gerhard Gottwald ist seit dem 1. Januar 1989 Verwaltungschef in Brüggen. Der aus Schalksmühle im Sauerland stammende Jubilar begann seine Verwaltungslaufbahn am 1.1.1967 als Verwaltungslehrling in seiner Heimatgemeinde. Nach erfolgreicher Ausbildung für den gehobenen Verwaltungsdienst erwarb er an der Verwaltungsakademie nebenberuflich das Kommunaldiplom mit der Gesamtnote „sehr gut“. Früh wurde er Leiter des Haupt- und Personalamtes und des Ordnungsamtes, bevor er ab 1984 für fünf Jahre als Samtgemeindedirektor in Radolfshausen im Kreis Göttingen wirkte.

Aus einer großen Gewerberzahl wählte ihn der Rat der Gemeinde Brüggen am 20. September 1988 zum Gemeindedirektor. Nach Verlängerung der Wahlzeit schenkte ihm bei der ersten Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters im September 1999 eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger das Vertrauen. Deren Zuspruch fand er auch bei der Kommunalwahl 2004.

Die positive Weiterentwicklung der Gemeinde während seiner 20 Berufsjahre als Gemeindedirektor und Bürgermeister schreibt Gottwald der engen und konstruktiven Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung und der Unterstützung durch ein großes Potenzial von Unternehmen, Vereinen und ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen zu.

Brüggen verzeichnete in dieser Zeit bei den Einwohnern einen Zuwachs von 13.000 auf über 16.000 Einwohner. In Brüggen, Bracht und Born entstanden attraktive Neubaugebiete.
Firmenentwicklungen in den Gewerbegebieten und Industriegebieten bewirkten den zweithöchsten Zuwachs sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze im Kreis. Durch die 1990 gegründete Gesamtschule konnte ein leistungsfähiges weiterführendes Schulsystem am Ort gesichert werden. Von der Ergänzung der gemeindlichen Infrastuktur um die Doppelturnhalle Bracht, weitere Kindergartengruppen, offene Jugendtreffs und betreute Schulen profitierten vor allem Kinder und Jugendliche.

Deutliche Verbesserungen brachten die Ortsumgehung Bracht und die Dorferneuerungsmaßnahme in Born. Ein Erfolgsmodell sondergleichen war die Renaturierungsmaßnahme des Schwalmverbandes, die von der Gemeinde unterstützt und mitfinanziert wurde. Der kontinuierliche Ausbau Brüggens als beliebter Ausflugsort und Fremdenverkehrsort mit der Bündelung der professionellen touristischen Angebote in der umgebauten Burg Brüggen, sowie ein vielschichtiges kulturelles Programm verhalfen der Gemeinde zu Rekord-Besucherzahlen.

Ebenso stellt die Restaurierung der Brachter Mühle und deren Ausbau zu einem attraktiven Heimatmuseum nicht nur eine Bereicherung für den Ortsteil Bracht dar. Zu einem neuen Gesicht und zu mehr Sicherheit verhalf auch das aktuelle Radwegekonzept, das in Bracht, Born und den Honschaften weitergeführt werden soll. Trotz gewaltiger Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur ist Brüggen faktisch schuldenfrei.

Gerhard Gottwald hat sich in den 20 Jahren in Brüggen als kooperative und motivierende Führungspersönlichkeit mit Initiative und Ideen profiliert. Er hat Zugang zu vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern gefunden und sich für vielfältige Anliegen im Rahmen des Möglichen persönlich eingesetzt.

Der Vater von drei erwachsenen Töchtern ist mit seiner aus Brüggen stammenden Frau Alexa verheiratet. Soweit es seine Zeit erlaubt, hält er sich durch Joggen, Radfahren und Tanzen fit. Zu seinen Hobby’s zählt er außerdem die Arbeit im heimischen Garten und den Besuch von Kunstausstellungen.

Amtsmüdigkeit lässt der fast 60-Jährige nicht erkennen. Im Gegenteil, bei der bevorstehenden Kommunalwahl will er noch mal antreten, um sich für die weiterentwicklung der Gemeinde mit etlichen geplanten Projektenfür die Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.