Vater, Mutter und Baby vor einem Baum

Johannes-Wolters-Straße

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Das neue Wohngebiet am nordwestlichen Rand von Bracht wird nach dem im letzten Jahr verstorbenen Pastor Johannes Wolters benannt, so der einstimmige Beschluss des Rates in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause. Die Gemeinde würdigt damit die großen Verdienste, die sich Johannes Wolters in seiner ebenso bescheidenen wie beharrlichen Art für die Menschen und den Ort Bracht erworben hat.

Indes gehen die Straßenbauarbeiten für das neue Wohngebiet zügig voran. Von der Börholzer Straße aus kommend errichtet die Nettetaler Baufirma Meertz im Rahmen einer privaten Erschließungsmaßnahme einen etwa 120 Meter langen Stichweg. Der Ausbau erfolgt als befahrbarer Wohnweg in Mischbauweise, also ohne separaten Gehweg. Gleichzeitig werden der Schmutzwasserkanal und die übrigen Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt. Außerdem erhält die Börholzer Straße zwischen dem neuen Stichweg und der Kahrstraße einen Gehweg, damit Fußgänger aus Richtung Ortskern das neue Wohngebiet verkehrssicher erreichen können. Eine Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer am Ende der Johannes-Wolters-Straße sorgt für Durchlässigkeit zum freien Landschaftsraum. Autos können diesen Bereich nicht passieren, so dass ruhiges Wohnen garantiert ist. Das auf den Grundstücken anfallende Niederschlagswasser wird übrigens vollständig im Baugebiet selbst versickert. Das ist ökologisch sinnvoll und sorgt für Entlastung im öffentlichen Kanalnetz.

Die Johannes-Wolters-Straße wird etwa 14 Grundstücke erschließen, die mit Einfamilienhäusern in der für den Ortsrand typischen, maximal anderthalbgeschossigen Bauweise bebaut werden können. Die neuen Gebäude runden den Siedlungsrand von Bracht städtebaulich ab. Umlaufende Grünflächen sichern die landschaftsgerechte Einbindung. Als zusätzliche Ausgleichsmaßnahme wurde in unmittelbarer Nähe des Baugebietes bereits eine Obstbaumwiese angelegt. Die langfristige Pflege hat die Arbeitsgemeinschaft Biotopschutz übernommen.