Vater, Mutter und Baby vor einem Baum

Projektaufruf: Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken

Der Aufruf wendet sich ausschließlich an Kleinunternehmen aus dem stationären Einzelhandel, die sich unter Zuhilfenahme entsprechender IT-Dienstleistungen und/oder beratender Dienstleistung (einschließlich Schulungen) sowie der Anschaffung notwendiger Hard- und Software erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Durch den Aufruf werden Kleinunternehmen befähigt, bei der Entwicklung der mit der Corona-Krise bedeutsamer gewordenen digitalen Geschäftsprozesse gegenüber größeren Unternehmen aufholen zu können.

Die Kleinunternehmen aus dem stationären Einzelhandel müssen ihren Sitz des Ladenlokals in Nordrhein-Westfalen, eine Beschäftigtenzahl von 1 – 49 Personen und einen Umsatz von bis 10 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von 10 Mio. haben (Definition der Europäischen Kommission 2003/361/EG). Die Förderanträge können nur von einzelnen Handelsunternehmen gestellt werden. Das Handelsunternehmen existiert bereits (mindestens seit dem 1. Januar 2020), weist einen relevanten Umsatz auf und besitzt eine längerfristige Perspektive (d. h. es ist keine Betriebsaufgabe absehbar).

In der Bewerbung muss dargelegt werden, dass das geplante Projekt unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dient, wie das Projekt einen Beitrag zur Überwindung der Herausforderungen durch die Krise leisten kann und wie das Projekt nach Ablauf der Landesförderung unterhalten und wirtschaftlich weitergeführt werden soll. Bei der Entwicklung der Projektidee sowie beim Antragsentwurf unterstützen die Digitalcoaches des Handelsverbandes NRW(www.digitalcoachnrw.deAchtung, externer Verweis. Link öffnet sich in einem neuen Fenster. ) sowie generell die Industrie- und Handelskammer.

Den Antrag auf Gewährung einer Zuwendung erhält man über die Website www.digihandel.nrwAchtung, externer Verweis. Link öffnet sich in einem neuen Fenster. . Der Antrag muss in elektronischer Form beim Projektträger Jülich über die Adresse antragseingang_etn@fz-juelich.de mit dem Stichwort DIGIHANDEL (max. 25 MB) eingereicht werden. Die Einreichungsfrist endet am 31. August 2020.

Es gilt ein Fördersatz von 90%. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro. Gefördert werden (Beratungs-)Dienstleistungen im Falle des erstmaligen Einsatzes oder des signifikanten Ausbaus digitaler Technologien (Angebot eines oder mehrerer Unternehmen mit Leistungsbeschreibung von Tagessätzen/Tageshöchstsatz max. 800 Euro) sowie projektbezogene Sachausgaben (Angebote von einem oder mehreren Unternehmen). Die Fördermittel werden nach der Bewilligung auf Antrag vorschüssig bereitgestellt. Das Projekt muss bis zum 31. Dezember 2020 durchgeführt sein.

Die Auswahl der zu fördernden Vorhaben erfolgt anhand folgender Berwertungskriterien:

  • Beitrag zur Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise
  • Beitrag zur Digitalisierung des Handelsunternehmens im Sinne des Zusammendenkens von digitalem und stationärem Einzelhandel
  • Einfluss auf die wirtschaftliche Situation und Entwicklung des Handelsunternehmens (Qualität, Umsatz, Beschäftigung)

Die Auswahl erfolgt laufend im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel, vorerst bis Anfang September 2020.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.digihandel.nrwAchtung, externer Verweis. Link öffnet sich in einem neuen Fenster.