Vater, Mutter und Baby vor einem Baum

Neue Tempo 30 Zone in Born

Nachdem auch der Kreis Viersen als zuständige Behörde sein Einvernehmen erteilt hat und die erforderliche verkehrsrechtliche Anordnung vorliegt, konnten nun die Arbeiten zur Erweiterung der Tempo 30 Zone in Born abgeschlossen werden.

Von der Einmündung Kreuzstraße bis Stapp gilt nun im gesamten Ort Tempo 30. Gleichzeitig wurde an den Einmündungen Hustenfeld/Stapp sowie an der Schumannstraße/An der Kreuzstraße die Vorfahrt geändert. Auch dort gilt nun die Vorfahrtsregelung rechts vor links. Um diese Vorfahrtsregelung für alle Verkehrsteilnehmer zu verdeutlichen, werden hier noch entsprechende Straßenmarkierungsarbeiten durchgeführt. Dies ist leider bei den aktuell sehr niedrigen Temperaturen nicht möglich, sodass auf bessere Witterung zu warten ist.

Im Zuge der Umgestaltung ist die Gemeinde verpflichtet, die bisherige Radwegebenutzungspflicht aufzuheben, da diese innerhalb einer Tempo-30-Zone unzulässig ist. Diese Aufhebung verspricht eine höhere Sicherheit für den Radfahrer, da wissenschaftliche Unfallauswertungen ergeben haben, dass Radfahrer auf der Straße im Blickfeld des Autofahrers sicherer unterwegs sind als bei einseitig angelegten Radwegen. Daher ist die Neuanlage solcher einseitigen Radwege für beide Fahrtrichtungen inzwischen auch unzulässig.

Die Gemeindeverwaltung erreichen immer wieder Hinweise und sorgenvolle Anregungen der Eltern über die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr in Bereichen ohne Radfahrwege. Daher weist die Verwaltung besonders darauf hin, dass laut Straßenverkehrsordnung Kinder bis zum vollendeten 8. Lebensjahr den Gehweg mit dem Fahrrad nutzen müssen. Werden Kinder durch eine Aufsichtsperson begleitet, so darf diese ebenfalls den Gehweg befahren. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr dürfen mit Fahrrädern ebenfalls die Gehwege benutzen.