Vater, Mutter und Baby vor einem Baum

Verkehrszählung in Bracht

Um die Planungsvorschläge zur Straßengestaltung im Rahmen der Dorfentwicklung Bracht auf solide Füße zu stellen, wurde am Donnerstag,l 27. Juni von 7.00 Uhr in der Frühe bis 19.00 Uhr am Abend der Verkehr am Kreisverkehr und an der Kreuzung Breyeller Straße / Kahrstraße gezählt. Mit viel Engagement waren 19 Bürgerinnen und Bürger freiwillig bei der Sache und setzten sich viele Stunden an die Straße. Bäckermeister Lehnen hatte Stühle und Schirme dort aufgestellt. Frau Kirsch von der Gemeindeverwaltung versorgte die Fleißigen mit Brötchen und Getränken.

Am Abend zurvor hatte die Projektleiterin Dipl. – Ing. Astrid Urgatz im evangelischen Gemeindehaus eine kurze Einführung gegeben, was und wie gezählt wird. Es ging dabei nicht einfach nur um Autos. Getrennt wurden PKWs, LKWs, Motorräder, Fahrräder und Menschen mit „Handicap“ erfasst. Zu letzteren zählten neben Rollstühlen, Rollatoren, Stöcken auch Personen mit Kinderwagen oder Kinder auf Rädchen.

Wir waren alle überrascht ob der starken Betriebsamkeit. Selbst in den Stunden jenseits der Rushhour blieb nicht viel Zeit für lange Gespräche. Das Wetter, wenn auch am Morgen recht kühl, war den Zählerinnen und Zählern doch recht gut gesonnen, zumindest blieb es vorwiegend trocken.

Gute Zukunftsplanung braucht einen immer neuen Blick auf das Vorhandene. So bot die Verkehrserhebung - nach der Dorfbegehung „Den Barrieren auf der Spur“ am 8. Juni – den Brachtern auch eine neue Erfahrung ihres öffentlichen Lebensraumes.

Die Auswertung wird nun ein wenig Zeit beanspruchen. Die Ergebnisse – auch aus einer weiteren Erhebung an der Kaldenkirchener Straße / Nordwall – fließen in die Empfehlungen zur Straßengestaltung und Verkehrsführung des Dorf-Innenentwicklungs-Plans ein.