Planungsverfahren

Straßenraumgestaltung Borner Straße

Straßenraumgestaltung Borner Straße

Wenn man von ihr spricht, fällt schnell der Begriff der „Hauptschlagader“. Selbst wenn man dieser Ausdrucksweise wenig abgewinnen kann, so ist doch jedem klar, dass die Borner Straße eindeutig zu den wichtigsten Verbindungen im Brüggener Ortsnetz gehört. Inzwischen ist genau diese Verbindung nicht nur in die Jahre gekommen, sondern sie muss schon jetzt und noch mehr in der Zukunft verschiedensten Anforderungen gerecht werden. Ob Verkehrs-, Siedlungs- oder Gewerbeentwicklung: die Gestaltung dieses wichtigen Straßenraumes muss für alle Verkehrsteilnehmer optimiert und zukunftsfähig gemacht werden.

Im Planungsprozess ergab sich sehr schnell die Notwendigkeit, vor allem die gegenwärtige Radverkehrsführung auf der Borner Straße zu überprüfen und auf der Grundlage neuester Erkenntnisse zur Radverkehrssicherheit und der aktuellen Rechtslage konzeptionell aufzubereiten. Seither beschäftigt der notwendige Umbau der Borner Straße die Gremien der Burggemeinde.

Der gesamte Planungs- und Entscheidungsprozess soll für die Bürgerinnen und Bürger transparent sein. Zu diesem Zweck kann der jeweils aktuelle Stand der Planung nachfolgend eingesehen werden. Darüber hinaus stehen alle öffentlichen Vorlagen und Niederschriften des Ausschusses für Bauen und Klimaschutz sowie des Rates im Ratsinformationssystem zur Verfügung.

Für alle Fragen rund um die Neugestaltung der Borner Straße stehen die Mitarbeiter im Sachgebiet 2.2 Ihrer Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung.


I. Vorplanung

Im ersten Planungsschritt wurden auf der Grundlage einer Radverkehrskonzeption zwei denkbare, aber grundsätzlich verschiedene Ausbauvarianten in Form einer Vorplanung entwickelt.

  • Variante 1 geht von einem Teilumbau mit überfahrbaren Schutzstreifen für Radfahrer aus.
  • Variante 2 beinhaltet die Herstellung beidseitiger Radfahrstreifen, die nicht von Kraftfahrzeugen überfahren werden dürfen, wegen der einzuhaltenden Mindestbreiten jedoch größere und entsprechend teure Umbaumaßnamen erfordern.

Beide Varianten wurden in einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 15.03.2018 vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert.

Am 20.03. hat der Rat der Empfehlung des zuständigen Ausschusses für Bauen und Klimaschutz folgend beschlossen, die Variante 2 als Grundlage für den weiteren Planungsprozess auszuwählen. Außerdem hat der Rat beschlossen, die von den Bürgern vorgetragenen Bedenken, Anregungen und Hinweise im weiteren Planungsprozess zu prüfen und gegebenenfalls in die Planung einzustellen. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der im Rat vertretenen Fraktionen, der Mitarbeiter des Sachgebietes Planung/Bauen/Technik der Gemeindeverwaltung und des Ingenieurbüros Fischer Teamplan gebildet, die sich in insgesamt fünf Treffen detailliert mit der Planung und allen Anregungen und Stellungnahmen auseinandersetzte.

Unterlagen

- Radverkehrskonzeption

- Vorplanung, Ausbauvariante 1

- Vorplanung, Ausbauvariante 2

 - Präsentation zur Informationsveranstaltung am 15.03.2018

 - tabellarische Übersicht der Anregungen und Empfehlungen

 - Stellungnahme zur Baumbewertung vom 07.03.2019

 - Ergebnisvermerk über die 4. Sitzung der Arbeitsgruppe am 28.03.2019

 - Ergebnisvermerk über die 5. Sitzung der Arbeitsgruppe am 10.09.2019


II. Entwurfsplanung

Ausgehend von den Ergebnissen der eingesetzten Arbeitsgruppe erarbeitete das Ingenieurbüro Fischer Teamplan die Entwurfsplanung. Diese wurde am 27.11.2019 im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz vorgestellt. Der Ausschuss beschloss einstimmig bei 1 Enthaltung, der Planung zuzustimmen und das Projekt auf dieser Grundlage weiter voranzutreiben.

Nächste Schritte auf dem Weg zur neuen Borner Straße sind die Abstimmungsgespräche mit den Versorgungsträgern, die Prüfung von Fördermöglichkeiten und nicht zuletzt die Klärung der Frage, ob und in welchem Umfang die Anwohner zu Straßenbaubeiträgen herangezogen werden. Dies lässt sich derzeit noch nicht belastbar beantworten und ist maßgeblich von der Klärung der Fördermöglichkeiten und rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig, die derzeit durch den Landesgesetzgeber verändert werden und zu einer Entlastung der Beitragspflichtigen führen sollen.

Die aktuelle Entwurfsplanung wird außerdem in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgestellt. Zeit und Ort werden noch bekannt gegeben.

Unterlagen

- Präsentation zur Ausschuss-Sitzung am 27.11.2019

- Entwurfsplanung