brueggen2011

Ein Zukunftskonzept für Bracht

„Heimat“ und „Zuhause“ sind die wichtigsten Zielbegriffe der Dorfentwicklungsplanung für Brüggen – Bracht. Die Herausforderungen in der ländlichen Entwicklung sind stark von demografischem Wandel und wirtschaftlichen Krisen und Veränderungen geprägt. Die Globalisierung bedeutender Lebensbereiche in den vergangenen Jahrzehnten, hat zu einem Identifikationsverlust bei den Menschen mit ihren Dörfern geführt. Hiervon sind durch den starken Zuzug in den 1970er bis 90er Jahren insbesondere Landgemeinden am Rande der Wirtschaftszentren betroffen. Wir betrachten daher den Dorfentwicklungsprozess als einen Weg, auf dem die Menschen im Dorf wieder mehr persönliche Verantwortung für einander spüren und so ihren Ort gemeinsam nach ihren Lebensansprüchen gestalten.

Zeitplan

  • Abgabe der Entwurfsfassung.
  • 28.04.2014, 10.30 Uhr Behördentermin
  • 28.04.2014, 19.00 Uhr Bürgerversammlung
  • 29.04.2014, 19.00 Uhr Entwurfsdiskussion in einer gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Ausschusses für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung
  • 03./04.05.2014 Dorfaktionstage –Startschuss zur Umsetzung des DIEP
  • 08.05.2014, Vorstellung/Bekanntgabe des DIEP im Rat

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Endfassung Dorfinnenentwicklungsplan Teil 1Achtung, Dokument öffnet sich in einem neuen Fenster (6 MegaByte großes PDF)

Endfassung Dorfinnenentwicklungsplan Teil 2Achtung, Dokument öffnet sich in einem neuen Fenster (5 MegaByte großes PDF)

Endfassung Dorfinnenentwicklungsplan Teil 3Achtung, Dokument öffnet sich in einem neuen Fenster (5 MegaByte großes PDF)

PressespiegelAchtung, Dokument öffnet sich in einem neuen Fenster (10 MegaByte großes PDF)

Zeitplan zum Dorfinnenentwicklungsplan (DIEP) Bracht.Achtung, Dokument öffnet sich in einem neuen Fenster

Die Inhalte

Welche Themenbereiche besonders intensiv bearbeitet werden, wird sich aus der Wertung der bestehenden Situation und insbesondere aus dem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ergeben. Erfahrungsgemäß stehen oft Fragen der Dorfgestaltung, des Verkehrs und der sozialen Infrastruktur im Vordergrund. Im Zuge des demografischen Wandels werden die Aspekte Barrierefreiheit und Gebäudeleerstand immer bedeutender. Wichtig sind auch dorfökologische Themen wie die Einbindung des Ortes in die Landschaft, die Ortsränder und -eingänge oder die Umgestaltung stark versiegelter Flächen.

Die Methode

Der Dorfentwicklungsplan wird im Sinne einer Werkstatt erarbeitet:

  • In einer Werkstatt wird produktiv und kreativ etwas hergestellt.
  • In dieser Werkstatt wird Ihr Bracht, Ihre Heimat, Ihr Zuhause weiterentwickelt.
  • Die Bürgerinnen und Bürger sind die Gesellen in dieser Werkstatt.
  • Die Rohstoffe, die Sie zusammenfügen und gestalten, sind die Natur, die Straßen, die Häuser sowie die soziale, wirtschaftliche und technische Infrastruktur.
  • Bevor Sie Ihr „Meisterstück“ fertigen, setzen Sie sich an den Tisch und machen einen Plan.
  • Damit alle Details stimmen und gut zusammen funktionieren, nehmen Sie sich genügend Zeit und die Hilfe der Meisterin / des Meisters.

Das Team

Für Bracht ist „der Meister“ ein Aachener Team aus drei erfahrenen Fachfrauen, die auch schon vor sieben Jahren in Born, Genrohe und Haverslohe die Dorfentwicklung begleitet hatten:

  • Diplom-Ingenieurin Astrid Urgatz, Architektin - Projektleitung
  • Dr. rer. nat. Gudrun Maxam, Biologin - Dorfökologie
  • Diplom-Ingenieurin Elke Ostenda, Moderatorin & Stadtplanerin – Moderation des Workshops
  • cand. arch. Verena Hild, studentische Praktikantin

http://www.planungsbuero-urgatz.de/Achtung, externer Verweis. Link öffnet sich in einem neuen Fenster.