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Brüggener und Beeseler spielen zusammen Boule

Ein kurzer Bericht von Hartmut Funken zum Beeseler "Abenteuer"

Beesel liegt so nahe, aber boulemäßig unendlich fern von Brüggen.

Wir lernten nette Nachbarn kennen, aber sie präsentierten uns eine Spielform, die uns aus der "Boule-Steinzeit" zu stammen schien oder auch nur eine limburgische Variante war. Da sie auf einem Rasenplatz (Fußballfeld) spielen, benutzen sie weiße Golfbälle, da die kleineren Buts (hölzerne Zielkugeln beim Boule) in dem hohen Gras nicht zu sehen sind. Jedenfalls habe ich so etwas auf den vielen Turnieren in Deutschland und auch in der niederländischen Grenzregion noch nicht erlebt. Meine Mitspieler waren ebenso verblüfft und genossen jedoch den Kontakt mit den Beeselern, das Miteinander war herzlich und ausgezeichnet. Man kann feststellen, daß die Menschen beiderseits und trotz einer künstlichen Grenze einander nicht fremd sind und viele Gemeinsamkeiten haben.

Wir bemühten uns redlich, gute Gäste zu sein, das gelang uns jedoch nur eingeschränkt, da wir mit unseren Brüggener Mitspielerinnen Annemarie Sanders und Inge Stoermanns die beiden ersten gewinnträchtigen Platzierungen entführten. Bei der abschließenden Siegerehrung luden wir die Beeseler Nachbarn dann zu einem richtigen Supermelée-Turnier ein, das dann nach den Sommerferien in Brüggen stattfinden soll. Dabei werden wir gemischte deutsch-niederländische Teams bilden, um den Gemeinschaftsgedanken zu stärken.

Trotz unterschiedlicher spielerischer Voraussetzungen werden wir den Beeseler Spielern anbieten , wann immer sie wollen, an unseren Spielzeiten gleichberechtigt in Brüggen teilzunehmen.

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