Die Rathäuser Brüggen und Bracht

Verwaltung der Burggemeinde am 14. Mai 2021 geschlossen

Die Burggemeinde weist darauf hin, dass alle Dienststellen am Freitag, 14.05.2021 geschlossen bleiben.

Der Bereitschaftsdienst des Ordnungsamtes ist wie gewohnt über die Kreisleitstelle Viersen, Telefonnummer +49 (0)2162 8195100, erreichbar.

Warnung vor Hasenpest

Nach Mitteilung des Gesundheitsamtes des Kreises Viersen sind Ende März im Raum Kempen zwei neue Fälle von Hasenpest-Tularämie durch das Veterinäruntersuchungsamt in Krefeld bestätigt worden.

Tularämie oder Hasenpest ist eine bakterielle Erkrankung. Der Erreger kann in der Umwelt (Erdboden, Schlamm oder Wasser) Wochen bis Monate überleben. Er kommt vorwiegend bei Nagetieren, aber auch bei anderen Tieren vor und kann auf den Menschen übertragen werden (Zoonose). Menschen infizieren sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern, insbesondere beim Enthäuten und Ausnehmen erlegten Wildes. Eine Infektion über unzureichend erhitzte Nahrungsmittel oder kontaminiertes Wasser ist möglich.

Die auffälligsten Symptome bei lebenden, mit Tularämie infizierten Tieren sind Schwäche, Fieber und verändertes Verhalten, zum Beispiel das Ausbleiben des Fluchtreflexes. In der Regel verenden die Tiere nach wenigen Tagen.

Auch Hunde können als Zwischenwirt für die Erkrankung dienen, wenn ein direkter Kontakt zu infizierten oder erkrankten Wildtieren bestand. Die Hunde bilden selbst keine oder kaum Symptome der Erkrankung aus, können aber als unerwarteter Überträger des Bakteriums auf den Menschen in Frage kommen.

 

Als vorbeugende Maßnahmen werden empfohlen:


- Vermeidung von ungeschütztem Kontakt zu Wildtieren, insbesondere bei offensichtlichen kranken Tieren
- Vermeidung von ungeschütztem Kontakt zu Kadavern von Wildtieren
- Einhalten der Arbeitshygiene beim Umgang mit/der Entsorgung von erkrankten oder toten Wildtieren (Tragen von Einmalhandschuhen und Mundschutz, abschließende gründliche Reinigung und Desinfektion der Hände)

Gemeinsam gegen Lärm und Müll

Die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten sowie die Kreispolizeibehörde gehen gemeinsam gegen Lärm und Müll an Venekoten- und Dahmensee vor

Müll, Lärmbelästigung, offenes Feuer und missachtete Betretungsverbote im Landschaftsschutzgebiet sind Probleme, mit denen sich die Gemeinden Brüggen und Niederkrüchten sowie die Anwohner am Venekotensee und Dahmensee regelmäßig in den Sommermonaten konfrontiert sehen.

Auf Initiative von Landrat Dr. Andreas Coenen haben sich der Kreis, die beiden Bürgermeister der Westkreis-Gemeinden Frank Gellen und Karl-Heinz Wassong sowie die Kreispolizei nun auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Damit soll vermieden werden, dass sich die Situation an den beiden Seen in diesem Sommer wiederholt.

So soll eine Allgemeinverfügung Alkohol, Lärm, offenes Feuer, Rauchen, Grillen und Baden verbieten sowie ein Anleingebot für Hunde beinhalten. Die Maßnahmen dienen der Gefahren- und Brandabwehr sowie dem Natur- und Umweltschutz. Landrat Andreas Coenen sichert den Einsatz der Kreispolizei im Rahmen der Amtshilfe zu. Sie unterstützt die Ordnungsämter aus Brüggen und Niederkrüchten. Unabhängig hiervon werden an beiden Seen Sicherheitsdienste die Einhaltung der neuen Regeln kontrollieren. Auch der umliegende Parkraum wird engmaschig überwacht.

Parallel führt die Burggemeinde Brüggen Gespräche mit dem Kreis Viersen, um die Einrichtung eines Naturbads am Dahmensee als alternative, legale Bademöglichkeit zu prüfen.

Landrat Dr. Andreas Coenen erklärt: „Mir war wichtig, alle zuständigen Behörden an einen Tisch zu holen, um dauerhaft eine Lösung für das von Jahr zu Jahr gravierender werdende Problem zu finden. Ich bin froh, dass wir einen Weg gefunden haben, mit dem wir die Natur und die Anwohner schützen können.“

„Natürlich locken die immer wärmeren Sommer viele Menschen ans Wasser. Dennoch müssen wir die Sicherheit und den Schutz der Natur gewährleisten. Da die Ansprache derer, die sich nicht an die bisherigen Regeln hielten, leider zu keiner Verbesserung der Situation führte, ergreifen wir nun entsprechende Maßnahmen“, erklären die beiden Bürgermeister ihr gemeinsames Vorgehen.

Behindertenbeirat der Burggemeinde Brüggen sucht Mitstreiter*innen

Brüggener Bürger*innen mit einem Grad der Behinderung können sich ab sofort für eine Mitwirkung im Behindertenbeirat anmelden.

Die Burggemeinde Brüggen beabsichtigt, die künftige Arbeit für Menschen mit Behinderung auf mehrere Schultern zu verteilen und möchte deshalb einen Behindertenbeirat gründen. Die Verwaltung ist durch den Fachausschuss (Ausschuss für Soziales, Teilhabe und Generationen) und den Rat beauftragt worden, zusammen mit den kommissarischen Behindertenbeauftragten die Gründung dieses Beirates auf den Weg zu bringen. Nachdem der langjährige Behindertenbeauftrage Karl Heinz Kellerhoff plötzlich und unerwartet im Dezember 2020 verstorben war, konnte für einen Beirat jetzt ein Satzungsentwurf vorgelegt werden.

Für die Arbeiten in einem Behindertenbeirat werden noch engagierte Personen gesucht, die beratend durch ihren Sachverstand sicherstellen, dass Rat und Ausschüsse die Belange und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung bedenken, wahren und verbessern. Erfahrungen in der behindertenpolitischen Arbeit sind nicht erforderlich. Alle Interessierten sind am Samstag 22. Mai 2021 in der Zeit von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr zu einer Infoveranstaltung in der Burggemeindehalle Brüggen eingeladen.

Falls Sie Interesse an einer Mitarbeit im Behindertenbeirat haben, können sich Interessierte ab 16 Jahre bis zum 14. Mai 2021 bei der kommissarischen Behindertenbeauftragten Andrea Hanisch unter +49 (0) 9176 216 745 70 und bei Nicole Lemkens unter +49 (0) 174 33 620 33 anmelden.

Befreiung von Unkrautbewuchs

Ab Montag, 10. Mai 2021 wird die Firma Lankes erstmalig mit dem ökologischen und effizienten ELMOTherm®-Verfahren die Ortskerne Brüggen, Bracht und Born großflächig reinigen bzw. vom Unkrautbewuchs befreien. Von der Reinigung betroffen ist in Brüggen die Fußgängerzone inklusive des Kreuzherren- und Nikolausplatz, in Bracht die Marktstraße, Königstraße und der Bishof-Dingelstadt- Platz, sowie in Born der Kirchvorplatz.

Beim dem vorgenannten Verfahren wird heißes Wasser in einer Temperatur nahe dem Siedepunkt mit einem zusätzlichen Ökoschaum aufgetragen. Durch das kochende Wasser sterben die Pflanzenzellen ab und werden dadurch vernichtet. Der Ökologische Schaum bindet das kochende Wasser länger auf der zu reinigende Fläche und erhält länger die Wärme des Wassers. Das Gemisch aus Wasser und Schaum hat zusätzlich zur absterbenden Wirkung für Pflanzen auch eine reinigende Wirkung der Fläche.

Der aufgetragene Schaum stellt weder eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere da, noch stellt der Schaum keine erhebliche Rutschgefahr dar. Der Schaum bleibt ca. eine viertel Stunde auf der Oberfläche liegen, bis dieser ohne Rückstände verschwunden ist.

Bei etwaigen Rückfragen steht Ihnen Herr Römer (+49 (0)2163 5701-179; leon.roemer@brueggen.de) gerne zur Verfügung.

Neue Leistungen im Wirtschafts-Service-Portal.NRW

Seit Februar 2021 können Sie bereits die Erlaubnis nach § 34c GewO über das Wirtschafts-Service-Portal.NRW online beantragen.

Des Weiteren können Sie seit Mai 2021 nun auch die folgenden Leistungen über das Wirtschafts-Service-Portal.NRW online beantragen:

Eintragung in die Handwerksrolle Erlaubnis nach § 34 GewO (Pfandleihgewerbe) Erlaubnis nach § 34a GewO (Bewacher) Erlaubnis nach § 34d GewO (Versicherungsvermittler, Versicherungsberater) Gaststättenerlaubnis.

Hier gelangen Sie direkt zu den Leistungen:Wirtschafts-Service-Portal.NRWAchtung, externer Verweis. Link öffnet sich in einem neuen Fenster.