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Bauen & Umwelt

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Laufende Bauprojekte

Zur vorausschauenden Gestaltung und Entwicklung des Gemeindegebietes werden sowohl Konzepte erarbeitet als auch Maßnahmen umgesetzt. Auf dieser Seite finde Sie eine Übersicht mit allgemeinen Informationen zu den laufenden Bauprojekten der Burggemeinde Brüggen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei den Dokumenten zu den laufenden Bauprojekten.

Straßenumgestaltung Borner Straße

Wenn man von ihr spricht, fällt schnell der Begriff der „Hauptschlagader“. Selbst wenn man dieser Ausdrucksweise wenig abgewinnen kann, so ist doch jedem klar, dass die Borner Straße eindeutig zu den wichtigsten Verbindungen im Brüggener Ortsnetz gehört. Inzwischen ist genau diese Verbindung nicht nur in die Jahre gekommen, sondern sie muss schon jetzt und noch mehr in der Zukunft verschiedensten Anforderungen gerecht werden. Ob Verkehrs-, Siedlungs- oder Gewerbeentwicklung: die Gestaltung dieses wichtigen Straßenraumes muss für alle Verkehrsteilnehmer optimiert und zukunftsfähig gemacht werden.

Im Planungsprozess ergab sich sehr schnell die Notwendigkeit, vor allem die gegenwärtige Radverkehrsführung auf der Borner Straße zu überprüfen und auf der Grundlage neuester Erkenntnisse zur Radverkehrssicherheit und der aktuellen Rechtslage konzeptionell aufzubereiten. Seither beschäftigt der notwendige Umbau der Borner Straße die Gremien der Burggemeinde.

I. Vorplanung

Im ersten Planungsschritt wurden auf der Grundlage einer Radverkehrskonzeption aus dem Jahre 2016 zwei denkbare, aber grundsätzlich verschiedene Ausbauvarianten in Form einer Vorplanung entwickelt.

  • Variante 1 geht von einem Teilumbau mit überfahrbaren Schutzstreifen für Radfahrer aus.
  • Variante 2 beinhaltet die Herstellung beidseitiger Radfahrstreifen, die nicht von Kraftfahrzeugen überfahren werden dürfen, wegen der einzuhaltenden Mindestbreiten jedoch größere und entsprechend teure Umbaumaßnamen erfordern.

Beide Varianten wurden in einer öffentlichen Bürgerversammlung am 15.03.2018 vorgestellt und mit den Anwesenden diskutiert.

Am 20.03.2018 beschloss der Rat der Empfehlung des zuständigen Ausschusses für Bauen und Klimaschutz zu folgen und die Variante 2 als Grundlage für den weiteren Planungsprozess auszuwählen. Außerdem beschloss der Rat, die von den Bürgerinnen und Bürgern vorgetragenen Bedenken, Anregungen und Hinweise im weiteren Planungsprozess zu prüfen und gegebenenfalls in die Planung einzustellen. Zu diesem Zweck wurde eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der im Rat vertretenen Fraktionen, der Mitarbeiter des Sachgebietes 2.1 Planen/Bauen/Umwelt der Gemeindeverwaltung und des Ingenieurbüros Fischer Teamplan gebildet, die sich in insgesamt fünf Treffen detailliert mit der Planung und allen Anregungen und Stellungnahmen auseinandersetzte.


II. Entwurfsplanung

Ausgehend von den Ergebnissen der eingesetzten Arbeitsgruppe erarbeitete das Ingenieurbüro Fischer Teamplan die Entwurfsplanung. Diese wurde am 27.11.2019 im Ausschuss für Bauen und Klimaschutz vorgestellt. Der Ausschuss beschloss, der Planung zuzustimmen, um das Projekt auf dieser Grundlage weiter voranzutreiben.

Die in der Zwischenzeit nochmals angepasste Entwurfsplanung wurde in einer öffentlichen Versammlung am 14.08.2022 den Bürgern vorgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Gelegenheit Anregungen und Empfehlungen zu äußern. Die Anregungen und Empfehlungen wurden in der Arbeitsgruppe zur Borner Straße beraten und je nach Beratungsergebnis in die Entwurfsplanung eingearbeitet.

Bei einer Versammlung am 18.10.2022 wurde die überarbeitete Entwurfsplanung des 1. Bauabschnitts (Kreisverkehrsplatz B221 bis Hagenkreuzweg) den Anliegerinnen und Anliegern vorgestellt. Die Anregungen aus dieser Versammlung wurden beraten und in die finale Entwurfsplanung für den 1. Bauabschnitt (1. BA) eingearbeitet. Die finale Entwurfsplanung 1. BA wurde dann in der Sitzung des Ausschusses für Bauen, Infrastruktur und Klima am 01.12.2022 beschlossen. Weiter Hinweise zum 1. Bauabschnitt erhalten sie beim Projekt „Radverkehrsgerechter Umbau der Borner Straße von Kreisverkehr Vennmühlenweg bis Hagenkreuzweg“.


Was noch passiert:

Im weiteren Verlauf werden die Bauabschnitte 1 bis 4 in den kommenden Jahren umgestaltet.

  • 2023 bis 2024: Abschnitt Kreisverkehrsplatz (KVP) B221 bis zum Hagenkreuzweg
  • 2024 bis 2025: Abschnitt Hagenkreuzweg bis Alter Postweg
  • unbestimmt: Abschnitt Alter Postweg bis Bergstraße
  • unbestimmt: Abschnitt Bergstraße bis Hochstraße

Umgestaltung Borner Straße 1. Bauabschnitt

Der 1. Bauabschnitt der Straßenumgestaltung Borner Straße betrifft den Bereich vom Kreisverkehr Vennmühlenweg bis hinter die Einmündung Hagenkreuzweg. Die Umsetzung erfolgt in mehreren Teilabschnitten.

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Baumaßnahme, die nach §§ 8 und 9 Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) abgerechnet werden muss. Das bedeutet, dass die Anliegerinnen und Anlieger der Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW (Beitragssatzung) der Burggemeinde Brüggen an den Kosten des Straßenumbaus beteiligt werden müssen.

Die Maßnahme wird durch das Land Nordrhein-Westfalen über die „Richtlinien zur Förderung des kommunalen Straßenbaus“ mit dem Projektnamen "Radverkehrsgerechter Umbau der Borner Straße von Kreisverkehr/Vennmühlenweg bis Hagenkreuzweg" gefördert.

In der gesamten Breite entfernt eine Baufirma die Oberflächen und ersetzt diese durch neue Materialien. Die neue Fahrbahn entsteht in Asphaltbauweise, die Fahrbahn in der Farbe Anthrazit und der an beiden Seiten verlaufende Radweg in der Farbe Rot. Die Herstellung des Gehwegs erfolgt aus Pflastermaterial, im Bereich der Zufahrten in der Farbe Anthrazit, sonst in Hellgrau.

Sehen Sie sich für weitere Informationen die die Unterlagen zum Radverkehrsgerechter Umbau der Borner Straße von Kreisverkehr Vennmühlenweg bis Hagenkreuzweg an.

Straßenumgestaltung Alter Postweg

Die Oberfläche des Stichwegs ist in einem sehr schlechten Zustand. Der Unterhaltungsaufwand ist daher so hoch, dass die Burggemeinde sich zu einer Sanierung der Straße entschlossen hat. Im Zuge der Oberflächenerneuerung erneuert die Gemeinde auch den Schmutzwasserkanal und sorgt durch den Bau eines Regenwasserkanals für eine ordentliche Entwässerung der Grundstücke.

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Baumaßnahme, die nach §§ 8 und 9 Kommunalabgabengesetz Nordrhein-Westfalen (KAG NRW) abgerechnet werden muss. Das bedeutet, dass die Anliegerinnen und Anlieger der Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW (Beitragssatzung) der Burggemeinde Brüggen an den Kosten des Straßenumbaus beteiligt werden müssen.

Sehen Sie sich für weitere Informationen die die Unterlagen zur Straßen- u. Kanalsanierung „Alter Postweg“, Stichweg am Gesundheitszentrum an.